03. Geist und Silizium: Modelle, Chips und Cluster unter Bewachung¶
Der Sauerteig, das Bäckereifenster und der gusseiserne Backofen¶
Für jemanden, der im Alltag eine Frage in sein Smartphone tippt, wirkt künstliche Intelligenz wie ein einziger nahtloser Zaubertrick: ein Eingabefeld, das antwortet. Für Ingenieurinnen, und inzwischen auch für die Verfasser von Exportkontrollen in Peking und Washington, besteht ein KI-System dagegen aus drei klar getrennten physischen und digitalen Schichten :
- Das Bäckereifenster (Remote-API und Apps): Wer einer Kundin durch das Ladenfenster eine warme Scheibe Brot reicht, verrät ihr damit nichts darüber, wie man den Backofen verdrahtet oder morgen selbst zehntausend Laibe bäckt.
- Der Sauerteigansatz und das Meisterrezept (Modellgewichte, Checkpoints und Trainingscode): Milliarden oder Billionen gelernter Zahlenwerte (
模型权重), gespeicherte Zwischenstände aus dem Training (关键检查点), die Modellarchitektur sowie der Code für Trainingsoptimierung und Inferenzbeschleunigung (训练优化、推理加速). Wer diese Dateien kopiert, vervielfältigt das trainierte Gedächtnis und Denkvermögen selbst. - Der gusseiserne Backofen und das Kraftwerk (KI-Chips, Speicherstapel und Supercluster): Die physischen Siliziumprozessoren, der Hochbandbreitenspeicher, die Chip-Baupläne und die optischen Cluster-Netzwerke, ohne die weder ein Trainingslauf noch ein geschützter lokaler Betrieb vor Ort möglich ist.
MOFCOM unterscheidet API-, App-, Web-, SaaS- und leichte lokale Dienste vom Transfer beschränkter Großmodelltechnik nach dem Entwurf. Dies befreit nicht von allen Technik- oder Datenregeln. Anhang1 nennt gesondert Modelltechnik (266504X), Prozessor- und Speicherdesigns (266506X) und bestimmte Technik für Cluster mit mehr als10.000 Beschleunigerkarten (266507X). CNQA CN-A1
Drei Stolperdrähte für ein Spitzenmodell (266504X)¶
Längst nicht jedes neuronale Netz aus einem Universitätslabor oder einem jungen Start-up fällt unter den vorgeschlagenen Beschränkungseintrag 266504X Punkt 2 . Die Kerntechnologie eines Modells (Gewichte, wichtige Checkpoints, zugrunde liegender Quellcode, Architektur, Trainingsoptimierung und Inferenzbeschleunigung) wird erst dann erfasst, wenn sie mindestens einen von drei Stolperdrähten berührt CN-A1, 266504X(2), note 3:
- Rechenaufwand: Die gesamte Trainingsrechenleistung erreicht mindestens \(10^{26}\) Gleitkommaoperationen (FLOPs) , exakt dieselbe gewaltige Rechenschwelle, die auch Amerikas Modellgewichts-Regel
4E091heranzieht US25. - Parameterumfang: Die Gesamtzahl der Parameter beträgt mindestens 2 Billionen (2.000 Milliarden) .
- Platzierung in den globalen Top 10 zum Zeitpunkt der Ausfuhr: Selbst ein schlankes, kompaktes Modell wird erfasst, wenn es, im Zeitpunkt des Exports , in öffentlichen Auswertungen etablierter in- oder ausländischer Prüfinstitutionen oder führender Branchenplattformen zu den weltweiten Top 10 zählt, sei es bei Gesamtleistung, spezialisierten Fachaufgaben, globalem Abrufvolumen, Sicherheit oder Trainingseffizienz CN-A1, 266504X, note 3.
Dieser dritte Stolperdraht ist auf bemerkenswerte Weise beweglich. Weil Open-Source-Forscher unablässig raffinierte Wege erfinden, um Spitzenlogik in 30 oder 70 Milliarden Parameter zu destillieren, kann ein kompaktes Wunderkind in der Woche seines Debüts auf Weltrang 6 in den Genehmigungsvorbehalt hineintreten, und acht Monate später wieder heraustreten , sobald jüngere Modelle an ihm vorbeiziehen. Die Einstufung klebt immer an einer konkreten Modellversion an einem konkreten Stichtag, niemals auf Dauer an einem Markennamen wie „DeepSeek“ oder „Qwen“ CN-A1.
Rote Linien bei Trainingsdaten (266501J & 266504X(1)) und autonomen Agenten (266505X & 266502J)¶
Selbst ein kleines Modell prallt gegen eine harte Mauer, wenn es mit Staatsgeheimnissen gefüttert wurde. In Anlehnung an Chinas Datensicherheitsgesetz stellt Anhang 1 Modelle, die auf gesetzlich eingestuften Kerndaten trainiert wurden, unter ein vorgeschlagenes Ausfuhrverbot (266501J), selbst bei bloßer Bereitstellung als Remote-Dienst, während Modelle auf Basis Wichtiger Daten in der beschränkten Spur landen (266504X(1)). Dort gelten jedoch ausdrückliche Ausnahmen, wenn die Wichtigen Daten aus rechtmäßigen öffentlichen Quellen stammen oder lediglich einen bereinigten Spurenanteil von höchstens 0,1 % ausmachen, der weder die fachspezifische Forschungs- und Entwicklungsfähigkeit steigert noch in Modellausgaben wieder auftauchen kann CN-A1.
Rund um das Basismodell erfassen vier Beschränkungspunkte unter 266505X hochleistungsfähige KI-Agenten : Aufgabenplaner (\(\ge 20\) Schritte bei \(\ge 80\%\) Zerlegungsgenauigkeit und \(\ge 90\%\) Abschlussquote), Multi-Agenten-Schwärme (\(\ge 60\) gleichzeitig arbeitende Agenten), Werkzeug-Steuerungen (\(\ge 200\) externe Softwarewerkzeuge mit \(\ge 90\%\) Erfolgsquote über Werkzeugketten hinweg) sowie Echtzeit-Entscheidungssysteme unter 200 Millisekunden, die \(90\%\) menschlicher Bediener übertreffen. Erst wenn solche Agenten eigens oder hauptsächlich für Landesverteidigung, kritische Infrastrukturen oder staatliche Kernbereiche gebaut sind, überschreiten sie die Grenze zum Ausfuhrverbot (266502J) CN-A1.
Die Hardware-Schicht in Chinas KI-Liste: Chips, Speicher und 10.000-Karten-Cluster¶
Der KI-Abschnitt umfasst auch Prozessor- und Speicherdesigns sowie Technik großer Rechencluster:
- Baupläne für KI-Prozessoren (266506X Punkte 1): Schlägt vor, die Ausfuhr von KI-Prozessorarchitekturen, eigenen Befehlssätzen, IP-Kernen, Basis-Softwarestapeln und Entwurfswerkzeugen zu beschränken, sobald irgendeines der genannten Merkmale erfüllt ist, nicht nur Entwürfe für Strukturbreiten \(\le 14\text{ nm}\), 2,5D-/3D-Chiplet-Gehäuse oder neuartige Nicht-von-Neumann- und Compute-in-Memory-Architekturen, sondern selbst breit gefasste Funktionsmerkmale wie Gleitkomma- oder Ganzzahlrechenwerke sowie Anwendungen für Sprachsteuerung, Bildverarbeitung und autonomes Fahren CN-A1, 266506X. Man mache sich klar, wen das alles berührt: Open-Source-Hardware-Initiativen (etwa KI-Beschleuniger auf RISC-V-Basis), junge NPU-Start-ups und grenzüberschreitende Chipdesign-Teams! Da Chipentwickler ohne eigene Fabrik ihre fertigen Schaltkreislayouts zur Belichtung an ausländische Halbleiterwerke schicken müssen, musste Fußnote 2 ein lebenswichtiges Überdruckventil einbauen: automatische Lizenzerleichterungen für das Chip-Tape-out im Ausland (
赴境外开展芯片流片制造) CN-A1, note 2 CNQA. - Speicherentwürfe (266506X, Punkt 2): Separate Unterpunkte betreffen 3D-Flash und Speicherchips. Flash hat Dichte-, Geschwindigkeits- oder Verbindungstests; Speicher unter anderem 18 nm oder kleiner, vertikale Kanäle, Verbindung oder Stapelung. Das sind Alternativen, keine einheitliche 18-nm-Grenze. CN-A1, 266506X(2)
- Das Leitungsnetz der Supercluster (266507X Punkte 1 bis 4): Ein offenes Spitzenmodell auf mehr als 10.000 Beschleunigerkarten zu trainieren, verlangt höchste Ingenieurskunst, damit der Verbund nicht im Stundentakt ins Stocken gerät. Vier Beschränkungspunkte bewachen Knotenverbindungen mit \(\ge 800\text{ GB/s}\), automatische Fehlerbehebung in \(\le 120\text{ Sekunden}\), kollektives Routing in \(\le 1\text{ Mikrosekunde}\) sowie heterogene Cluster-Software, die Chips von zwei oder mehr Hardware-Herstellern zu einem gemeinsamen Trainingsverbund zusammenschließt CN-A1, 266507X. Wenn Washington Nvidia-GPUs beschränkt (
3A090) und Peking die herstellerübergreifende Cluster-Orchestrierung kontrolliert (266507X), liegen quelloffene Frameworks für verteiltes Training mitten auf der tektonischen Bruchlinie beider Systeme!
Was dies für die beiden Teams bedeutet¶
As Speicherverbesserung und Bs Tests sind austauschbares Wissen. Ihre Computer bilden eine weitere Abhängigkeit. Eine offene Lizenz liefert keinen fehlenden Chip, und eine Hardwarebeschränkung bestimmt nicht allein den Rechtsstatus jeder Modelldatei. Wir verfolgen beide Teile der Werkbank.
Der Ausgangspunkt der Teams steht unter Die Festungsfalle: Wie beide Seiten verlieren können.